Die Liste aktueller und vergangener Ausstellungen,  sowie Vorankündigungen von bereits vereinbarten Ausstellungen.

 


Vorankündigungen

 

Landesausstellung Oberösterreich, Museum Enns  ( April 2018 – November 2018 )

Arche Nebra, Museum und Park ( April 2018 – November 2018 )

Kalkriese, Museum und Park ( 2019 )

 

 


 

Aktuelle Ausstellungen

Künzing,  Museum Quintana ( Oktober 2017 – März 2018 )

 

Die Ausstellung besteht aus drei Teilen: Der erste Teil erklärt die Herstellung von Stahl. Insgesamt acht Stationen und Interaktionen beschreiben die Schritte bis zur Herstellung einer 0,5 kg schweren Pugio-Klinge. Die dafür benötigte Menge von 130 kg Holzkohle wird durch 13 Holzkohle-Säcke begreiflich gemacht.

Die Station „Rennofen“ (unten) erklärt den Transport und das Rösten von Eisenerz, die Funktion von Rennöfen und das Verdichten von Luppe zu Roheisen. Die Station wird ergänzt durch ein Diorama „Umweltverschmutzung“ (nicht im Bild) mit einem kleinen Eisbären, der schnell zum Liebling der Besucher wurde.

Die Eisen-Objekte des ersten Teils stammen von „Schorsch, dem Schmied“ (Jürgen Graßler), der hier im Foto verglichen werden kann mit seiner lebensgroßen Zeichnung von Graham Sumner .  Die Ausstellung wurde fachlich beraten von Dr. Christian Koepfer.

 

Der zweite Teil der Ausstellung erklärt den Aufbau von Rüstungen „unter dem Mikroskop“ anhand von 10:1 Modellen.

Die Erklärung jeder Station zur Waffentechnik wird ergänzt durch Repliken, die der Besucher in die Hand nehmen kann.

Die Station „Der Schild“ vergleicht den Aufbau eines Schildes aus verschiedenen Material-Schichten mit  modernen Verbundstoffen.

 

Im dritten Teil präsentiert die Ausrüstung römischer Soldaten in der Gesamtheit, und zwar in folgenden Formaten:  An Stationen zum Anprobieren, an Puppen oder – wie im Foto – an einer Ausrüstungswand.

Dieser dritte Teil begeistert nicht nur die jüngeren Besucher: Am Abend der Eröffnung schlüpften sogar einige Würdenträger in die Rüstungen …. und waren dann nicht mehr zu stoppen

 

Presse-Artikel zur Ausstellung in Künzing:

Passauer-Neue-Presse:   17_10_07 Presse -PNP

Modellbau-Forum (Interview mit Mules-of-Marius):  17_10_12 Presse – Modellversium – Schild und Schwert

PNP: 17_10_18 Presse – PNP – Kinder testen

 


Vergangene Ausstellungen

 

Obernburg, Kochsmühle ( Mai 2017 – September 2017 )

Das Diorama „Ballisten“ zeigt eine römische Mauer mit Zinnen, die mit halbrunden Decksteinen abgeschlossen sind. Das Diorama wurde in Obernburg so platziert, dass man verbaute Originale von solchen römischen Decksteinen durch das Fenster erkennen kann.

Ein Auxiliar (links) mit Schienenpanzer und ein Legionar (rechts) mit Kettenhemd. Auxiliare sind in der Regel nicht mit Schienenpanzern dargestellt, obwohl in Auxiliar-Kastellen auch Schienenpanzer gefunden wurden.

Als ein „Highlight“ jeder Ausstellung hat sich der Abschnitt „Making-of“ etabliert. In Obernburg wird die Modellierung von Zinnfiguren durch Jörg Schmaeling (Bild links unten) und die Bemalung von Schilden gezeigt.

 


Carlisle, Hadrians Wall, Segedunum Museum ( März 2017 – September 2017)

Das Ala-Diorama (135cm x 180cm) ist ausgestellt in Carlisle. Eine Ala besteht aus 24 sogenannten Turmae.

Das Diorama einer Turma (32 Reiter). In Carlisle wird zum ersten Mal eine echte Turma aus 32 Reitern antreten, die ein Wochenende lang zusammen üben. Aber auch im Diorama-Maßstab 1/72 scheint eine Turma zu faszinieren…

Das Diorama einer Reiterübung nach der Beschreibung des antiken Autors Arrian wurde für das Museum in Newcastle erstellt. Die überlieferte Beschreibung ist so exakt, dass sogar einzelne Figuren danach angefertigt wurden. Die Aufstellung der Reiter nennt man im übrigen „Schildkröte“, also dieselbe Bezeichnung wie bei den Fußsoldaten.

 


 

Warschau – Museum für Technik im Kulturpalast ( Januar 2017 – Juni 2017 )

 

Die Ausstellung „Die Legionen kommen“ ist eine Zusammenarbeit von Mules-of-Marius mit der Universität Warschau. Die Ausstellung umfasst die Themen  Marsch / Marschlager / Logistik  und wird von der Universität durch Originalfunde, Filme und Tafeln mit Grabungsergebnissen aus dem Legionslager Novae in Bulgarien ergänzt.

 

 

 


Osterburken – Limes Museum ( Juni 2016 – Oktober 2016 )

Die Ausstellung „Ordnung und Disziplin“ ist eine Fortsetzung der Ausstellung in Aalen. Gezeigt werden die Dioramen: Legion, Ala, Kohorte. Ein weiterer Schwerpunkt bildet der Bereich Training mit kleineren Dioramen. Zu sehen sind auch viele lebensgroßen Zeichnungen von Graham Sumner. Auf  Repliken wird aus Platzgründen verzichtet.

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Ein Standartenträger begrüßt am Haupteingang (rechts unten)

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Ein Bogenschütze markiert den Eingang in die Sonderausstellung

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Ein Spiegel-Effekt verdoppelt die Reihen der Legion.

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Die Original-Illustration von Graham Sumner direkt neben der lebensgroßen Vergrößerung: Regensburger Legionar  der LEGIO III ITALICA.

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Teile der Sonderausstellung sind an passender Stelle in die Dauerausstellung integriert. Das Konzept hat sich in Aalen bewährt und aus Platzmangel wird eine Tugend.

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Ein Fragenbogen für die Besucher: Fragebogen für Osterburken Vers 1

Presseartikel: 2016_07_07_Presseartikel Osterburken

 


Ruffenhofen – LIMESEUM ( Juni 2016 – Dezember 2016 )

Ausstellung „Armee auf dem Marsch“.  Die großen Dioramen „Marsch“ (Länge: 7,2 Meter) und „Marschlager“ werden von Repliken und lebensgroßen Zeichnungen von Graham Sumner ergänzt. Einige Repliken zu Schuhen, Marschgepäck, Versorgung und Rüstung (zum Anprobieren) machen die Ausstellung auch für Schulklassen und Kinder interessant.

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Neue Klein-Dioramen zeigen das „Making-of..“ der Ausstellung.  Hier: Bemalung der Wägen.

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Presseartikel: Presseartikel – Ruffenhofen

Flyer zur Sonderausstellung Ruffenhofen (und Aalen/Osterburken):  Flyer sonderausstellung

 


Aalen – Limes Museum ( Februar  2016 – Juni 2016 )

Die Ausstellung „Roms Soldaten im Kleinformat – Ordnung und Disziplin“ ist eine Ausstellung in Kooperation mit dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg. Gezeigt werden die Dioramen: Legion, Ala, Kohorte, mit erklärenden Kleindioramen zur Struktur der Römischen Armee (Zenturien, Zeltgemeinschaften, Offiziere). Ein ergänzender Schwerpunkt bildet der Bereich „Training“ mit einigen kleineren, aber sehr dynamischen Dioramen.  Zu sehen sind rund ein Duzend lebensgroßen Figuren aus der Feder von Graham Sumner. Auf  Repliken wurde aus Platzgründen verzichtet. Die Ausstellung vermischt sich mit der Dauerausstellung, also mit Originalfunden.

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Legion-Diorama in langer Aufstellung

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Regensburg – Historisches Museum  (Sept. 2015 – Febr. 2016)

Die Ausstellung umfasst vier große Dioramen (Legion, Marsch, Lager, Ala), sowie sechs mittlere Dioramen (Ballista, Überfall, Cohorte, Raetischer Limes, Donau Limes). Die Ausstellung umfasst außerdem lebensgroße Illustrationen von Graham Sumner, viele hochwertige Replikas und Interaktionen für die Besucher.  Die Ausstellungsfläche beträgt 500 qm.

Artikel / Links zur Regensburger Ausstellung:

 

Rekrutierung und Training

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Übergang zum Marsch-Diorama

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Das Marsch-Diorama

Das Diagramm auf der rechten Seite illustriert die Länge einer Legion auf dem Marsch. Der Abschnitt von zwei Cohorten ist auf dem Diagramm gekennzeichnet. Der Marschabschnitt dieser zwei Cohorten werden in dem Diorama auf 7 Meter Länge dargestellt.

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Marschlager und Feldzeichen

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Rüstung

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Ballisten und Scorpios

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Die Kennzeichen verschiedener Legionen

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Auxiliare / Hilfstruppen

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Internationaler Limes-Kongress (Archäologischer Fachkongress)

Im September 2015 besuchten die Teilnehmer des internationalen Limeskongresses (400 Teilnehmer aus 30 Nationen) die Ausstellung in Regensburg. Im folgenden einige Kommentare der Teilnehmer aus dem Gästebuch. Die Einträge der englisch-sprachigen Besucher finden Sie auf der englischen Version dieser Seite.

PDF-Dokument:  Gästebuch Limeskongress

Auszüge (deutsche Kommentare)..

„Mit Ihrer fachlich fundierten Ausstellung sowie der herzlichen und professionellen Art der Präsentation haben Sie nicht nur uns, sondern auch unseren Kongreßteilnehmern aus rund 30 Nationen eine große Freude bereitet. Wir bedanken uns für Ihren tollen Beitrag zum 23. Limeskongress in Ingolstadt und sind sicher, daß Sie auch in Zukunft noch viele andere damit begeistern werden! Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Man merkt Ihnen an, daß sie Ihre Arbeit sehr gerne machen und mit ganzem Herzen dabei sind. Das Gesamtpaket stimmt einfach, und das macht es so besonders.“  Das Organisationsteam

„Ein eindrucksvoller Aufmarsch der römischen Armee in Regensburg. Herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Ausstellung!“  Christoph Flügel, Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern, München

„Eine wunderbare Darstellung der enormen Größe der römischen Armee und der Zustände auf dem Marsch. Ich liebe die Marschkolonne im Sumpf* (*und den Überfall natürlich).“ Simon Sulk, Deutsche Limeskommission

„Die schönsten Zinnfiguren, die ich je gesehen habe! Ich werde diese Idee nach Oberösterreich bringen, wo 2018 die Landesausstellung „Die Römer am Limes“ sein wird und hoffe sehr, dass die Kollegen diese Idee aufgreifen und einige Panoramen mit den einzigartigen Figuren aufstellen werden!“ Rene Ployer, Bundesdenkmalamt, Oberösterreich

„Großartige Idee, die das Kind im Wissenschaftler weckt.Große Liebe zum Detail, tolle Szenen und liebevolle Einzelheiten. Machte sehr viel Spaß, auch zu sehen, wie es gemacht wird und wieviel persönliches Engagement darin steckt. Viel Erfolg weiterhin!“ Eva Steigberger, Bundesdenkmalamt, Steiermark, Österreich

„Ich bin begeistert von den Figuren und ihrem Detailgrad. Doch muss man sagen, dass das Gesamtpaket stimmt. Zusammen mit den Modellen und der Ausrüstung zum selber ausprobieren ergibt sich ein ganz neue Ausstellungserfahrung.“  N.A.

„Eine sehr anregende Kombination von Miniatur und Rekonstruktion in ursprünglicher Größe, die es dem Besucher ermöglicht einen Überblick von Legion, Lager usw. zu bekommen, aber auch am eigenen Körper zu spüren, wie sich das unterste Glied, der Legionssoldat, gefühlt haben muss.“ D. Jonaina, Zagreb, Kroatien

„Eine absolut wunderbare Ausstellung mit den wundervollsten Repliken, die besonders in der Kombination sehr eindrucksvoll wirken“. Sonja Silek, Wien, Österreich

„Gerade in ihrer Masse und der Darstellung von Alltagssituationen erlaubt das Ausstellungskonzept für den Laien einen Grad von Visualisierung, der durch zweidimensionale Darstellungen nicht erreicht werden kann. Für den Fachmann erlaubt besonders die Betrachtung von Alltagsszenen, eigene Denkmodelle zu hinterfragen und weist auf sonst so nicht festzustellende Alltagsprobleme, die normalerweise in den Hintergrund treten, hin.“  Tobias Schubert, Köln, Deutschland

„Eine wunderbare Ausstellung! Ich könnte stundenlang vor den Vitrinen stehen und die Details studieren. Sehr lebensnah gestaltet!“  Prof. Eckhard Deschler-Erb, Institut für Archäologie, Zürich, Schweiz

„Die Texte zur Ausstellung waren sehr informativ. Auch der Fachmann konnte hier noch etwas dazulernen.“ Katharina Remstetter, BLfD, München, Deutschland

„Die Ausstellung ist sehr anschaulich und gut verständlich. Sie gibt einen sehr guten Überblick über die Struktur der römischen Armee. Derartige Darstellungen sind eine nötige Bereicherung der musealen Darstellung.“ Peter Motsch, Universität Köln, Deutschland